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Daniel Rausch AfD, ihr Abgeordneter in Aschersleben und Seeland, für Sie im Landtag

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Große Anfrage der AfD-Fraktion stellt Corona-Maßnahmen auf den Prüfstand

 

Mit einer Großen Anfrage will die AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt die Regierungs- und Behördenentscheidungen während der Corona-Krise genauer unter die Lupe nehmen. 188 Fragen an die Landesregierung sollen dazu beitragen, das Agieren der politischen Entscheidungsträger seit dem Jahr 2020 grundlegend zu beurteilen und viele Entscheidungen aufzuarbeiten. Als kritische Stimme der Vernunft plädiert die AfD-Fraktion für eine konsequente Aufklärung des miserablen Krisenmanagements. Die Große Anfrage soll später auch Diskussionsgegenstand im Plenum werden.

 

Der AfD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Siegmund stellt klar: „Wir wollen die Landesregierung nicht einfach aus ihrer Verantwortung entlassen und drängen daher auf eine kritische Prüfung der fehlgeleiteten Corona-Politik. Das einfache Übernehmen von vollkommen fragwürdigen Anweisungen aus Berlin kann nicht der Anspruch unseres Landes sein. Damit wird man der Verantwortung gegenüber den Bürgern nicht gerecht. Wir wollen exakt aufarbeiten, was die letzten beiden Jahre passiert ist, welche Entscheidungsgrundlagen die Beschränkungsmaßnahmen hatten und wie sich die aktuelle Faktenlage zum Thema Corona darstellt. Auch alle Kosten und die negativen Auswirkungen auf die Menschen müssen endlich transparent aufgearbeitet werden.“

 

 

Erzeugerpreise schießen nach oben

 

Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen des Statistischen Bundesamtes sind die Erzeugerpreise so rasant gestiegen wie im August. Die Aufwendungen in der gewerblichen Produktion stiegen in nur einem Monat um 45,8 Prozent. Das ist im Laufe der statistischen Erhebung seit dem Jahr 1949 noch nie vorgekommen. Die Folge ist, dass Industrie und Gewerbe durch enorme Produktionskosten und Inflation die Wettbewerbsfähigkeit abhandenkommt. Commerzbank-Ökonom Ralph Solveen bezeichnet den rasanten Anstieg als eine Folgeerscheinung der stetig steigenden Energiepreise. Diese legten im Vormonat über 20 Prozent zu, vergleicht man das mit dem August 2021 sind das über 139 Prozent an Steigerung. Der Präsident des Gesamtverbandes der Aluminiumindustrie Hinrich Mählmann warnt: „Wenn hier jetzt nicht schnell gehandelt wird und die deutsche Politik nicht umdenkt, verschwindet Schlüsselindustrie aus Deutschland.“ Die Folgen träfe die Bauindustrie, Automobilindustrie oder auch die Medizintechnik. Jeder dritte Betrieb leidet inzwischen unter Produktionsausfällen und jedes vierte Unternehmen in Deutschland sieht das eigene Geschäftsmodell in Gefahr. Es geht um Branchen, von denen die Zukunft ganzer Regionen abhängt.

 

Die verbraucherpolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion, Margret Wendt, spricht Klartext, wenn sie sagt: „Der grüne Plan der Deindustrialisierung Deutschlands darf nicht aufgehen, sonst rutscht unser Land auf das Wirtschaftsniveau einer Bananenrepublik. Wir müssen raus aus der selbstzerstörerischen Energiewende und natürlich muss Nord Stream 2 schnellstens in Betrieb genommen werden. Nur so lassen sich Frieden und Wohlstand im Land noch retten.“

 

 

Traditionsunternehmen Bodeta meldet Insolvenz an

 

Die Bodeta Süßwaren GmbH ist einer der wichtigsten Süßwarenhersteller in Sachsen-Anhalt. Mit der Insolvenz des Traditionsbetriebs gehen 120 Arbeitsplätze verloren. Die Produktion des 1892 gegründeten Unternehmen findet mit modernen Fertigungsanlagen auf dem historischen Firmengelände in Oschersleben statt. Die 1923 eingetragene Warenmarke Bodeta bezieht sich auf das Bodetal.

 

Der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Matthias Lieschke, sagt dazu: „Der falsche Kurs der Ampel-Regierung sorgt für eine regelrechte Insolvenzwelle. Die von der Bundesregierung mitgetragenen Sanktionen gegen Russland schaden nur uns selbst und werden zum Bumerang für unsere Unternehmen. Es ist Zeit, das Blatt zu wenden, um eine weitere Welle von Insolvenzen zu verhindern. Wir, die AfD-Fraktion, setzen uns dafür ein, dass Wachstum und Wohlstand in Deutschland künftig nicht der Vergangenheit angehören!“

 

Felix Zietmann, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus, ergänzt: „Es kracht überall und die Landesregierung macht keine Anstalten den Irrsinn zu stoppen! Immer mehr Firmen in Sachsen-Anhalt rutschen in die Insolvenz. Der Süßwarenhersteller zählte zu den wichtigsten Arbeitgebern vor Ort. Mit dem Traditionsunternehmen geht auch ein Stück lokale Identität verloren. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie ein Unternehmen nach dem anderen in den Ruin getrieben wird und üben Druck auf die Verantwortlichen für diese Misere aus.“

 

 

Sachsen-Anhalt nach neuen Krankenhausplan ohne Herzzentrum

Siegmund: Konzeptlosigkeit der Landesregierung gefährdet kardiologische Versorgung

 

Die Landesregierung hat am 06. September über die turnusgemäße Überprüfung des Krankenhausplanes informiert und mitgeteilt, dass dieser fortgeschrieben wird. Der Krankenhausplanungsausschuss hat sich dafür ausgesprochen, in Sachsen-Anhalt perspektivisch mindestens ein Herzzentrum und ein Neurovaskuläres Zentrum vorzuhalten. Am selben Tag erfuhren die Leser der Mitteldeutschen Zeitung allerdings: „Land lässt Herzzentren auslaufen“. Die Unikliniken Halle und Magdeburg und eine private Fachklinik in Coswig (Anhalt) werden demnach ab Oktober nicht mehr als „Herzzentrum“ anerkannt. Weil Qualitätsvorgaben nicht erreicht wurden, entzieht Sachsen-Anhalt ihnen den Status. Dabei steht das Mitteldeutsche Herzzentrum (MDHZ) am Universitätsklinikum Halle (Saale) für eine innovative Medizin auf höchstem Niveau. Es wird laut eigener Aussage weiter an der Eigenbezeichnung „Herzzentrum“ festhalten. 

 

Dazu sagt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Ulrich Siegmund: „Die widersprüchliche Berichterstattung enthüllt die Konzeptlosigkeit der Landesregierung. Denn gerade die Entwicklung der Universitätskliniken ist kein Zufallsereignis. Hätte es eine längerfristige und aufrichtige Bemühung für die Herzzentren gegeben, müsste die Regierung diesen nun nicht ihren Status aberkennen. Gerade bei uns wird allein aus demographischen Gründen eine solide kardiologische Versorgung unabdingbar sein. Die Herabwürdigung der bisherigen Herzzentren jedoch steht sinnbildlich für eine Versorgungsplanung, welche vollständig an der Realität und an den wirklichen Bedarfen vor Ort vorbeigeht.“

 

 

Scharfenort: Stadtwerkevertreter warnen vor Insolvenzen

 

Strom- und Gaskosten schießen ungebremst durch die Decke. Unternehmen und Bürgern bereitet die Preisexplosion zunehmend Sorgen. Bei Deutschlands Stadtwerken schellen die Alarmglocken, denn die Situation verschärft sich: Kunden können ihre Rechnung nicht mehr bezahlen, die Existenz der Versorger steht auf dem Spiel. Noch seien die Zahlungsausfälle verkraftbar, machte Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters deutlich. Würden Zahlungen ausbleiben, könnte die Existenz der Stadtwerke aber gefährdet werden.

 

„Diese Entwicklung, vor der wir wiederholt gewarnt haben, war vorhersehbar“, merkt Jan Scharfenort, kommunalpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt, an. „Unsere Wirtschaft kollabiert, eine gewaltige Insolvenzwelle rollt auf Deutschland zu. Millionen deutsche Arbeitnehmer und Familien bekommen Liquiditätsprobleme und müssen um ihre Existenz fürchten. Fakt ist: Die selbst ausgelöste Energiekrise zeugt von massivem Versagen der Ampel-Koalition – Folgen der dümmsten ideologiebetriebenen Energiepolitik der Welt, die unter dem Vorwand des Russland-Ukraine-Konflikts fortgesetzt wird. Wir fordern, die Sanktionen gegen Russland unverzüglich aufzuheben und eine Wende von der Energiewende.“

 

 

Umfrage: Energiekrise für eine deutliche Mehrheit der Bürger existentiell bedrohlich

 

Eine von der AfD-Fraktion in Auftrag gegebene Umfrage (1.068 Teilnehmer) eines Meinungsforschungsinstituts offenbart, wie dramatisch die Lage bereits jetzt für weite Teile der Bevölkerung infolge der Energiekrise ist. Demnach fühlen sich 84 Prozent der weiblichen Befragten und 78 Prozent der männlichen Umfrageteilnehmer aus Sachsen-Anhalt durch die Preissteigerungen existentiell bedroht. Aufgrund der erhöhten Mietnebenkosten sehen sich 28 Prozent der männlichen und 36 Prozent der weiblichen Befragten dazu gezwungen, nach einer preiswerteren Wohnung zu suchen.

 

Zudem bewertet eine klare Mehrheit die Sanktionen gegen Russland als fehlgeleitet. 64 Prozent der Befragten äußerten die Ansicht, dass die deutschen Bürger am stärksten unter der Sanktionspolitik leiden, gefolgt von der deutschen Industrie (15 Prozent) und erst deutlich danach die russischen Bürger (7 Prozent) und die russische Industrie/Oligarchen (5 Prozent).

 

Eine überwältigende Mehrheit von 96 Prozent der Befragten sprach sich bei der Umfrage für eine Inbetriebnahme von Nord Stream 2 aus, wenn hierdurch die Energiepreise spürbar gesenkt werden würden.

 

Die Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Oliver Kirchner und Ulrich Siegmund, sehen die Umfrageergebnisse als weiteren Beleg für die kolossal gescheiterte Sanktionspolitik der Bundesregierung unter Akzeptanz der Länder. „Die verhängten Sanktionen schaden den deutschen Bürgern in bedrohlichem Maße. Zur spürbaren Entspannung der Energiekrise haben wir von Beginn an die Öffnung von Nord Stream 2 gefordert. Wir sind die einzige politische Kraft, die sich für die Umsetzung dieses Bürgerwillens vehement einsetzt“, kommentiert Kirchner. „Das Meinungsbild zeigt einen alarmierenden Handlungsbedarf der Politik. Im September-Plenum werden wir wieder Anträge mit unseren eigenen Ansätzen zur Bewältigung der Energiekrise einbringen und erneut ein sofortiges Ende der aktionistischen Sanktionspolitik einfordern“, so Siegmund.

 

Parlamentarische Initiativen der AfD-Fraktion im September-Plenum

 

Nachfolgende Initiativen der AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt stehen auf der Tagesordnung der 13. Sitzungsperiode des Landtages am 7. und 8. September 2022:

 

Antrag: Markthochlauf von E-Fuels ankurbeln – Zulassung und Forschung landesweit unterstützen (LT-Drs. 8/1266):

Der forcierte Umbau von fossilen Energieträgern auf Elektrizität wird Kapazitätsprobleme, Arbeitsplatzabbau und weitere ökologische Belastungen nach sich ziehen. Darum soll die weitere Erforschung von Power-to-Liquid-Kraftstofftechnologien, sogenannten E-Fuels, und deren Zulassung erfolgen.

 

Antrag: Staatlich verordnete Gasumlage stoppen! (LT-Drs. 8/1574):

Die Ersatzkäufe für die verhinderten Importe aus Russland kosten mehr als das Zehnfache des Vorjahrespreises. Die Gasumlage macht die Produkte noch teurer und belastet die privaten Haushalte zusätzlich. Allein eine Rücknahme der schädlichen Energie- und Sanktionspolitik würde die Gas- und Energieversorgung weiterhin aufrechterhalten.

 

Antrag: Schafhaltung durch Arbeitskräfte unterstützen und nachhaltig fördern! (LT-Drs. 8/1573):

Der Schafbestand in Sachsen-Anhalt konnte sich nicht stabilisieren und nimmt weiterhin ab. Die Landesregierung soll daher Mittel für geförderte Arbeitskräfte bereitstellen, eine Konzeption samt Zeitplan erarbeiten und landeseigene Flächen zur Verfügung stellen. In den Ausschüssen soll jährlich über den Fortschritt der Maßnahmen und ihre Auswirkung auf die Kulturlandschaft berichtet werden.

 

Antrag: Keine Waffenlieferungen an die Ukraine! (LT-Drs. 8/1572):

Die von der Bundesregierung durchgesetzten Waffenlieferungen verlängern den Konflikt und machen Deutschland zur indirekten Kriegspartei. Die Landesregierung soll sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass weder weiteres Kriegsgerät noch Waffen jeglicher Art direkt oder indirekt an die Ukraine geliefert werden.

 

Antrag: Energiepolitische Russlandsanktionen beenden, Verhandlungen mit Russland aufnehmen, Nord Stream 2 in Betrieb nehmen (LT-Drs. 8/1571):

Das Agieren der Bundesregierung schadet deutschen Interessen und treibt Sachsen-Anhalt in eine energiepolitische Katastrophe. Die Landesregierung soll sich bei der Bundesregierung und im Bundesrat dafür einsetzen, die energiepolitischen Russlandsanktionen zu beenden, mit Russland über die Normalisierung der Gaslieferungen zu verhandeln und Nord Stream 2 schnellstmöglich in Betrieb zu nehmen.

 

Aktuelle Debatte: Preisexplosionen beenden – Bürger sofort entlasten (LT-Drs. 8/1589):

Zwischen 2000 und 2019 lag die Teuerung durchschnittlich noch knapp unter 1,5 Prozent. Von Juli 2021 zu Juli 2022 stieg sie auf 14,8 Prozent und ein Ende ist aktuell nicht absehbar. Diese Entwicklung kann nicht allein mit dem Krieg in der Ukraine erklärt werden. Die Regierungspolitik treibt Deutschland in eine beispiellose Energieversorgungskrise mit Kostenexplosionen in allen Bereichen der Gesellschaft.

 

Gesetzentwurf: Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechtsänderungsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (BesVersEG LSA) (LT-Drs. 8/1575):

Mit der Gesetzänderung sollen Justizvollzugsbeamte aus dem Beihilfesystem herausgelöst werden und Zugang zur Heilfürsorge gewährt bekommen. Damit werden sie versorgungsrechtlich den Polizeivollzugsbeamten und Beamten des feuerwehrtechnischen Dienstes gleichgestellt.

 

Köhler: Immer mehr verspätete Einschulungen wegen Entwicklungsdefiziten

 

Nach § 37 Abs. 3 Satz 2 des SchulG LSA kann eine Einschulung von Kindern in Ausnahmefällen aufgrund von Defiziten in der geistigen, körperlichen oder seelischen Entwicklung oder ihrem sozialen Verhalten um ein Jahr verschoben werden. Eine Kleine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Gordon Köhler an die Landesregierung hat ergeben, dass sich die Zahl der Kinder, die aufgrund von Entwicklungsdefiziten verspätet eingeschult wurden, von 291 im Jahr Schuljahr 2010/2011 auf 822 im Schuljahr 2021/2022 erhöht hat. Eine Steigerung von über 180 Prozent. Hierbei sind vor allem die Bereiche „Grammatik“ und „Artikulation“ betroffen.

 

Dazu erklärt der familienpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Gordon Köhler: „Es ist bedrückend zu sehen, dass die Zahlen die letzten zehn Jahre kontinuierlich angestiegen sind. Für uns gilt es nun, die Ursachen und Versäumnisse zu ermitteln und den Finger in die Wunde zu legen, damit dieser Trend umgekehrt werden kann. Sicher ist auf jeden Fall, dass eine Anpassung der Tests, wie im Bericht des Verbraucherschutzministeriums angedeutet wurde, nicht der richtige Weg ist, um bessere Zahlen zu erhalten. Das Senken von Standards hat noch nie zu einer wirklichen Verbesserung geführt.“

 

 

Fatale Energiepolitik zeigt Wirkung: Zwei Unternehmen in Magdeburger Börde am Ende

 

Die Firma Seraplant GmbH hat jüngsten Medienberichten zufolge aufgrund hoher Gaspreise Insolvenz angemeldet. Im Südhafen von Haldensleben hatte das Unternehmen erst im Vorjahr eine industrielle Produktionsstätte für Phosphatdüngemittel (auf Basis einer innovativen Phosphorrecycling-Technologie) errichtet. Wegen gestiegener Energiekosten stellt das Dachziegelwerk Nelskamp an seinem Standort Landkreis Börde zum 1. September vorläufig die Produktion von Tondachziegeln ein. Das Unternehmen zählt zu den führenden Herstellern von Dacheindeckungsmaterialien in Deutschland.

 

Der wirtschaftspolitische Sprecher, Matthias Lieschke, sagt dazu: „Die Ampel-Regierung vernichtet Tag für Tag Existenzen. Wir als AfD-Fraktion fordern einen sofortigen Kurswechsel, um den ausgelösten Dominoeffekt abzuwenden.“

 

Felix Zietmann, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus, ergänzt: „Alles, was seit Jahrzehnten mühevoll aufgebaut wurde, wird vernichtet. Mehrere hundert Menschen verlieren wegen der verfehlten Energiepolitik der Bundesregierung ihren Arbeitsplatz. Und das passiert in einer Zeit, in der sowieso schon an jeder Ecke die Preise explodieren.“

 

 

AfD-Fraktion lädt Sahra Wagenknecht als Rednerin auf den Magdeburger Domplatz ein

 

Medienberichte machten bekannt, dass die Bundestagsabgeordnete Dr. Sahra Wagenknecht von ihrer eigenen Partei als Rednerin der Großdemonstration „Heißer Herbst gegen soziale Kälte!“ am 5. September in Leipzig ausgeladen wurde. Da die AfD-Landtagsfraktion am gleichen Tag eine parlamentarische Informationsveranstaltung auf dem Magdeburger Domplatz durchführen wird, wurde Frau Dr. Wagenknecht kurzerhand eingeladen, ihre parlamentarischen Sichtweisen ersatzweise in Magdeburg vorzutragen. Die Einladung der AfD-Fraktion an Frau Bundestagsabgeordnete Wagenknecht kann hier eingesehen werden.

 

Die beiden AfD-Fraktionsvorsitzenden Oliver Kirchner und Ulrich Siegmund verkennen in ihrer Einladung an Frau Dr. Wagenknecht nicht, dass man in einigen politischen Grundsätzen differiert. Stellen aber fest, dass die gegenwärtige Notlage ein gemeinsames Vorgehen gegen eine abgehobene Regierungspolitik, die vielen Menschen jede Hoffnung nimmt und sie dem Elend ausliefert, erfordert.

 

Die öffentliche Informationsveranstaltung der AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt „Preisexplosion stoppen – Für Frieden, Freiheit und Wohlstand“ wird am 5. September ab 18 Uhr auf dem Domplatz in Magdeburg stattfinden.

 

 

Wolf von der Tagesordnung geschossen

 

Heute traf sich der Landwirtschaftsausschuss des Landtages in Magdeburg. Unter anderem sollte über den Antrag der AfD-Fraktion beraten werden, den Wolf mit ganzjähriger Schonzeit in das Jagdrecht aufzunehmen. Die Koalitionsfraktionen unter Wortführung der CDU beantragten die Streichung des Tagesordnungspunktes, da es laut CDU-Abgeordnetem Olaf Feuerborn in der Koalition noch erheblichen Abstimmungsbedarf gebe.

 

Hannes Loth, landwirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, sagt dazu: „Anscheinend hat es die Koalition nicht geschafft, eine Beschlussempfehlung zum Umgang mit dem Wolf zu erarbeiten, obwohl – auch aufgrund der ‚Parlamentsferien‘ – genug Zeit war. Die Wichtigkeit des Themas scheint in der Koalition, trotz immer anderslautender Pressemitteilungen, nicht angekommen zu sein.“

 

Florian Schröder, jagdpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, ergänzt: „In vielen Pressestatements, vor allem seitens der CDU, wird davon gesprochen den Wolf ins Jagdrecht zu überführen, was in einigen Bundesländern schon längst gängige Praxis ist. Jetzt im Ausschuss mauert die CDU wieder und möchte sich mit dem Thema nicht befassen. Damit wird die Öffentlichkeit hinters Licht geführt. Aber das ist anscheinend der Stil der CDU. In der Presse tönen und im Parlament kneifen.“

 

Siegmund: Medikamentenversorgung der Kinder sicherstellen!

 

Im Bernburger Kurier der Mitteldeutschen Zeitung von heute verweisen zwei Apotheker darauf, dass der Nachschub an Kindermedikamenten gefährdet ist. Wegen des Erfordernisses einer sensiblen Dosierung ist ein Ausweichen auf andere Arzneimittel dort nicht so einfach möglich wie bei erwachsenen Patienten. Die Vorräte an Penicillin, fiebersenkenden und schmerzstillenden Säften, Zäpfchen und Schmelztabletten gehen aus. Die Sprecherin des Gesundheitsdienstleisters Ameos-Ost bestätigt die Gefahr einer Unterversorgung. Aus dem Landesapothekerverband verlautet, die Lieferengpässe seien bereits länger bekannt.

 

Auch für den gesundheitspolitischen Sprecher der AfD-Fraktion, Ulrich Siegmund, ist das keine Überraschung: „Die AfD-Fraktion hat das Problem der Medikamentenversorgung früh erkannt und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Antwort der Landesregierung auf meine Anfrage vom März 2020 machte deutlich, dass sich die Anzahl der gemeldeten Lieferengpässe von 2015 bis 2019 mehr als verfünffacht hat. Unser Antrag vom April 2020 wurde dann allerdings im Ausschuss wegdiskutiert. Die notwendigen Maßnahmen wurden nicht ergriffen. Nun hat uns die Wirklichkeit eingeholt. Wir brauchen wieder eine ortsansässige Produktion, um die zuverlässige Medikamentenversorgung sicherstellen zu können.“

 

 

Lieschke: Gasumlage trifft nahezu ungebremst auf Bürger und Unternehmen

 

Seit gestern steht fest, dass die Gasumlage zunächst auf 2,419 Cent pro Kilowattstunde festgelegt wird. Ab Oktober kommen dann auf die Gaskunden in Deutschland erhebliche Mehrkosten zu. Als Grund für die Einführung der Umlage werden die erhöhten Beschaffungskosten von Großimporteuren angeführt. Diese sollen ausgeglichen werden, um die Gasimporteure vor der drohenden Pleite zu schützen und das deutsche Energiesystem vor dem Kollaps zu bewahren.

 

Der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Matthias Lieschke, sagt dazu: „Die scheinheilige Begründung für die Umlage liest sich wie ein schlechter Krimi. Wer soll das bezahlen? Die Gasumlage ist sowohl für private Haushalte als auch für Firmen ein herber finanzieller Schlag. Die Zusatzkosten treffen nahezu ungebremst auf Bürger und Unternehmen. Konkrete Pläne zur Entlastung liegen von der rot-grün-gelben Bundesregierung bislang nicht vor. Diese Regierung denkt nichts zu Ende und richtet nur noch mehr Schaden an.“

 

 

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© Daniel Rausch